Töne aus Soft- und Hardware
Dies ist der erste Teile des Tutorials für einen “Onkelseoserbe” Song, der am Onkelseoserbe Contest teilnehmen soll. Es wird hier speziell auf die technischen Voraussetzungen eingegangen, mit denen man so einen Song produzieren kann. Es geht natürlich auch noch einfacher, doch es soll auch Spaß machen.
Um das notwendige Material für einen Song aufnehmen zu können braucht es als erstes eine Möglichkeit, um Klänge, Instrumente oder Stimmen zu digitalisieren, um sie dann im Computer weiterzuverarbeiten. Dazu braucht es eine Soundkarte, oder ein Audiointerface. Für dieses “Onkelseoserbe” Song Tutorial ist das Tascam FW-1884 im Einsatz, welches sowohl ein Audiointerface, sowie ein DAW-Controler ist. Das macht die Arbeit mit der Sequenzersoftware besonders einfach, aber prinzipiell geht es auch mit der eingebauten Soundkarte.
Belegt ist das Tascam FW-1884, es läuft auch unter Windows7 hervoragend, wie folgt.
Wie schon gesagt, man kann einen “Onkelseoserbe” Song auch mit der Soundkarte und virtuellen Instrumenten machen, oder sich ein paar Samples mit Ejay oder ähnlichen Tools zusammen klicken, doch mir persönlich gefällt echte Hardware besser.
Als Zweites brauchen wir eine Arbeitsumgebung, mit der wir die Aufnahmen und den Mix realisieren können. Für dieses Tutorial kommt Samplitude SE9 zum Einsatz, aber auch andere Sequenzersoftware wie Cubase oder CakeWalk, können genauso genommen werden. Der erste Schritt ist also, sich in der jeweiligen Sequenzersoftware die Spuren zu definieren.
Hier ein Screenshot vom Samplitude SE9 Projekt-Fenster mit den Basisspuren Drums (stereo), Bass (mono), Chords (stereo), Vocals (mono) und FX (stereo). Wer möchte, kann sich diese onkelseoserbe-song-vip (zip comprimiert) herunterladen.
Die Zuordnung der Spuren zu den Audiokanälen lasse ich noch offen, denn welches Instrument welchen Part beitragen soll, entscheidet sich erst bei der Aufnahmesession.
Da für die Aufnahme der Vocals (Gesang) kein grosser Aufwand betrieben werden soll, fällt die Wahl beim Mikrofon auf ein dynamisches Modell. Man kann einen “Onkelseoserbe” Song natürlich auch mit einem Neumann U97 aufnehmen, doch das wäre übertrieben, da die Halbwertzeit des Songs im Bereich von Tagen liegen dürfte.
Als Vorverstärker für das Mikrofon dient der vorhandene im Eingangskanal des FW-1884.
Als Klangezeuger für die Begleitinstrumente dient einmal der CS6x Synthesizer von Yamaha. Damit gibt es schon einmal viele Möglichkeiten, den “Onkelseoserbe” Song klanglich auszustaffieren.

Zusätzlich gibt es noch eine MC-307 Groovebox von Roland, um den Kreativ- und Spaßfaktor zu erhöhen. Beide braucht man nicht unbedingt. Man kann auch alles im PC mit Samples und virtuellen Instrumenten produzieren, aber wenn die Hardware schon da ist, macht es Sinn, sie auch einzusetzen.
Das war auch schon der erste Teil des Tutorials über die technischen Voraussetzungen für einen “Onkelseoserbe” Song. Im nächsten Teil geht es dann um den Songtext, und danach kommt dann die Aufnahmesession.
Mehr über den Onkelseoserbe-Contest lesen.
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