Töne aus Soft- und Hardware
17 Dez
Für den Windows MediaPlayer gibt es ein PlugIn, welches Audio über den ASIO Treiber, anstelle des MME Tribers, der Soundkarte (AudioInterface) ausgibt. Somit kann man seinen Musik-PC ausschließlich über ASIO-Treiber nutzen. Bei entsprechender Hardware, in meinem Fall das TASCAM FW-1884, benötigt das System dann nur noch einen Treiber für den MediaPlayer und die Digital Audio Workstation (DAW) Software. Ob das bei der heutigen Leistungsfähigkeit der Musik-PC’s noch eine Rolle spielt sei dahin gestellt, rein theoretisch ist es ein kleiner Vorteil.
Das PlugIn für den Windows MediaPlayer kann man von SourceForgeNet downloaden.
9 Dez
Dem aktuellen Recording Magazin (RecMag) liegt ein Adventskalender bei. So richtig mit Türchen zum aufmachen und nicht mit Schokolade sondern Bildern von feinem Studioequipment. Dieses Studioequipment kann man sogar gewinnen, wenn man sich in der Online-Version dieses Adventskalenders einträgt.
Auch wenn ich meine eigenen Gewinnchancen damit veringere, hier der Link:
6 Dez
Eingespielt von der Formation “daswirdas”. Edition Wandelweiser Records.
Sechzig Minuten und sechs Sekunden plopp, klick, raschel, zatatap, digidigidig und ähnliches mit mehr oder weniger Hall. Wenigstens ab und zu scheinen einige der sieben Musiker doch zu einer gemeinsamen rythmischen Spielweise zusammen zu finden um kurz darauf wieder aufzuhören. Fast so, als würden sie davon aufgeschreckt, dass es sich nach Musik angehört hat.
In einer bildlichen Beschreibung würde ich den Ort des Geschehens als eine grosse verlassene Fabrikhalle erahnen in der der Wind irgendwelche Maschinenteile sich berühren läßt. Allerdings passen die Rasseln (Schoten) nicht wirklich zu dem Bild.
In Wirklichkeit fand die Aufnahme in den Hohlräumen einer Schwergewichtsmauer in Val Sumwig (Graubünden, Schweiz) statt. Bestimmt ein aussergewöhnlicher Ort für eine Aufnahme.
Auf YouTube gibt es einen Trailer (Musik 21 Festival) von dem Stück, allerdings in einer anderen Besetzung und anderer Instrumentierung.
Hier erschließt sich die eigentliche Komposition von John Cage doch eher.
6 Dez
Schon vor Jahren fiel mir ein Karton CD’s mit so genannter “Neuer Musik” in die Hände. Es handelt sich dabei um Werke von John Cage, Antoine Beuger, Urs Peter Schneider und Herman van San, um nur einige davon zu nennen.
Nun gut. Ein erstes Durchhören der CD’s entfachte keine Welle der Begeisterung bei mir für diese Werke. Auch fehlte es an Zeit und Muße, sich mit den Werken auseinander zu setzten. So blieb dieser Karton denn auch irgendwo unbedacht in einem Regal stehen.
Da ich mir mit diesem Blog vorgenommen habe, mit Leuten in Kontakt zu kommen, die Musik abseits allen Kommerzes bevorzugen, erweist sich diese CD-Sammlung vielleicht als kleiner Schatz. Frei nach dem Motto: “Wer sich Herman van San anhört, interessiert sich vielleicht auch für Sinusmusik” ist die Vorstellung dieser Werke ein mögliches Stückchen des Weges.
Ich bin weder Musik-Journalist, noch habe ich die Voraussetzungen für einen Musik-Kritiker. Somit werden meine Reviews keine Rezensionen sein. Es werden eher Kommentare eines “Unwissenden” zu der gemachten Hörerfahrung werden.
3 Dez
Heute einen kleinen Erfahrungsbericht über das Zusammenspiel von Samplitude SE 9, als Digital Audio Workstation (DAW), und dem TASCAM FW-1884 als DAW-Controller und Audio-Interface.
Wenn, wie schon beschrieben, das TASCAM FW-1884 erstmal zum laufen gebracht wurde, steht es als Audio-Interface in Samplitude auch gleich bereit, und funktioniert auch tadellos. Ich habe jetzt damit schon einige Probemitschnitte bei den Proben von 42nd Street Band gemacht. Zum Teil auch mehrspurig.
Was eine enorme Erleichterung ist, gegenüber der Bedienung von Samplitude mit Maus und Tastatur, sind die Transporttasten. Start, Stop, Record und das JogWheel machen die Bedienung doch sehr einfach.
Auch beim mischen macht sich das TASCAM FW-1884 recht gut. Die 100 mm Motofader erlauben ein sehr nuanciertes mischen der einzelnen Kanäle, und der Panorama-Regler macht was er soll. Nicht bedienen läßt sich, auf vernünftige Weise, der Equalizer mit den vorgesehenen EQ-Reglern. Samplitude SE 9 versteht das TASCAM-Protokoll nicht, und die Emulationen von Mackie und HUI bieten die Voraussetzungen nicht.
Doch gerade der Mixer von Samplitude gefällt mir persönlich besser als z.B. der von Cubase, da der EQ im Kanalzug integriert ist. Und das ich diesen mit dem TASCAM-FW 1884 nun nicht richtig nutzen kann finde ich doch sehr bedauerlich. So wie ich dass, nach Gesprächen mit den TASCAM und MAGGIX (Samplitude) Hotlines verstanden habe, müsste eine Anpassung dieser Funktion in dem Treiber des FW-1884 erfolgen. Da der wiederum von einem Drittanbieter (Frontier) stammt, und das FW-1884 ja auch schon ein paar jahre auf dem Buckel hat, wird da wohl nichts mehr dran gemacht werden.
Als nächstes wäre noch zu berichten, wie sich das TASCAM FW-1884 als MIDI-Controller macht. Auch in Bezug auf Effect-Plugins in Samplitude. Doch dazu ein andermal mehr.
2 Dez
Hier ein weiteres Demo, gemacht mit Synthedit. Das Setup ist diesmal kleiner als bei der letzten Demo (Sinus Musik)
Diesmal spielen 8 Sequenzer jeweils 32 Steps bei Tempo 123 BPM.
Dieses virtuelle Mischpult moduliert Panorama und Lautstärke. Als LFO-Quelle wird der Synthedit-Oszillator QuickSine benutzt, welcher Recourcen gegenüber dem standard Wavefogm Oszillator einspart.