Töne aus Soft- und Hardware
Autor: SinusMusik
Nicht nur moderne, sondern auch ältere Synthesizer wie der CS6x von Yamaha bieten tolle Möglichkeiten, besonders wenn sie mit PlugIn Boards wie dem PLG150-AN, erweitert werden können. Doch bis diese Möglichkeiten so funktionieren, wie man es will, vergeht schon mal ein Sonntagnachmittag, oder es wächst die Erkenntnis, dass es manchmal nicht so geht, wie man es sich vorgestellt hat.
Nun – vorgestellt hatte ich mir zum Musizieren etwas in der Art von Jean Michel Jarre aus dem Album Equinoxe. Nichts bestimmtes, nur “in der Art” sollte es irgendwie funktionieren und klingen. Neben dem Yamaha Synth für die Klänge, gab es auch noch die Roland MC-307 Groovebox, welche für den Rythmus (Drums), und ein paar Effektsounds via RPS herhalten sollte. Und natürlich sollte das PlugIn Board PLG150-AN die Bass Sequenzen liefern.
Das Ziel war also, die drei Geräte dazu zu bewegen, über MIDI synchron zusammen zu spielen, und das, ohne eine Software (DAW) wie z.B. Samplitude oder Cubase bemühen zu müssen. Leider gab es keinen Knopf, Schalter, oder Poti, der sowas automatisch macht, und so kam ich nicht umhin, mich durch die Setup- und MIDI Menüs zu wurschteln, um dem Ziel näher zu kommen.
Schließlich hat Jean Michel Jarre bei der Produktion von Equinoxe auch nicht so viel mehr Gerätschaften zur Verfügung gehabt, prinzipiell wenigsten nicht. Und so wollte mein Dickkopf eben an diesem Sonntagnachmittag durch die Wand, weil die Technik doch da war.
Erschwerend kam hinzu, dass ich mir in den Kopf gesetzt hatte, das der Tempo-Poti am CS6x das gesamte Tempo der 3 Instrumente steuern sollte, weil der MC-307 ein solcher Tempo-Poti fehlt.
Bei der MC-307 muss man mittels Menü und Daten-Rad (Value) das Tempo einstellen, was wenig spontan ist. Zwar lässt sich das Tempo mit dem Turntable-Slider variieren, aber doch nur begrenzt.
Die Möglichkeiten des CS6x Synthesizer von YAMAHA, bzw. mein “durch ein Menü durchblick” Verständnis brachten mich an diesem Sonntagnachmittag dann aber doch nicht dahin, wo ich gerne angekommen wäre.
Nach einem intensiven Studium der Handbücher der Roland MC-307, des YAMAHA CS6x, und der PLG150-AN PlugIn Karte, funktionierte nur die Groovebox mit dem PLG150-AN im Voice-Modus des Synthesizers problemlos synchron.
Im Performance Modus, egal ob mit aktivierter Master Keyboard Funktion, oder ohne, ließ sich die PlugIn Karte nicht zum Tempo des Synthesizers synchronisieren. So wie ich das Handbuch von YAMAHA verstanden habe, würde das nur dann funktionieren, wenn die Groovebox (Sequenzer) als MIDI Taktgeber fungieren würde, doch dann gäbe es wiederum keine Tempo-Poti. Arrgh!
Jetzt mag sich der Eine oder Andere fragen, warum den das Poti für das Tempo so wichtig ist. Das hat einen ganz einfach Hintergrund, denn man kann damit bestimmte Phrasen, oder schwierige Stellen besser einstudieren. Tempo ganz langsam, und Ton für Ton mit spielen, dann etwas schneller, und noch schneller, bis es im richtigen Tempo sitzt. Dazu hat man schließlich solche musikalischen Sklaven wie Grooveboxen und Sequenzer.
Man erinnere sich nur an frühere Zeiten, wenn man am Klavier versucht hat, zum Plattenspieler, oder zur Kasette mitzuspielen. Gerade schnelle Liks, oder verschobene Rhythmen waren da kaum richtig zu lernen.
Ich muss zugeben mit meiner Idee gescheitert zu sein. Vielleicht hab ich etwas nicht richtig verstanden, oder in den Handbüchern nicht gefunden, aber der CS6x Synthesizer von YAMAHA kann sein PlugIn Board PLG150-AN im Performance-Modus nicht synchronisieren. Schade eigentlich, weil so eine nette Session mit Jean Michel Jarre im Equinoxe Stil dem studieren von Handbüchern weichen musste.
Sollte jemand wissen, wie es doch geht, beschreibe er es hier bitte ausführlich in einem Kommentar.
Nicht nur hier in Deutschland wird im Präsidentenpalast “Bäumchen wechsle dich” gespielt, sondern auch im Senegal, der Heimat von Youssou N’Dour, dem begnadeten afrikanischen Sänger, der es mit dem Hit 7 Seconds zu internationaler Anerkennung gebracht hat.
In seiner Heimat Senegal will Youssou N’Dour für das Präsidentenamt kandidieren, wurde aber vom Verfassungsgericht für die senegalesischen Präsidentschaftswahlen nicht zugelassen. Dabei ist er im Volk durchaus beliebt, und dieses Gehabe um Macht erinnert dann doch an das aktuelle deutsche Präsidenten Desaster.
Doch das nur am Rande. Kommen wir zur Musik des Youssou N’Dour und den beiden Titeln “Shaking the Tree” und “7 Seconds“.
Über Youssou N’Dour und Shaking the Tree bin ich zufällig in einem Plattenladen gestollpert, als ich etwas Zeit totschlagen musste. Die CD “Best of Youssou N’Dour” stand vorne im Regal, und als ich dann “Shaking the Tree” hörte, dachte ich, die zweite Stimme kennst du doch. Und richtig, im Inlet der CD fand ich den Namen Peter Gabriel, der seinerzeit mit Genesis bekannt geworden war.
Neben “Shaking the Tree” war der Title “Toxiques” ein Überraschungsmoment, nicht so sehr musikalisch, sondern eher Inhaltlich. Verdrängt man als Europäer doch zu gerne, das unser Giftmüll nicht immer ordentlich in Deponien entsorgt wird, sondern auch in Länder wie Senegal, Nigeria oder Kongo, exportiert, und so billig entsorgt wird. Die unsachgemäße Lagerung von Giftmüll vergiftet dort die Umwelt, und vergrössert das Leid der Menschen vorort.
Musikalisch überraschten auch die beiden Stücke “Macoy” und “Xale Rewmi”. Der Part, den das Cello bei Xale Rewmi spielt, kommt mir auch irgendwie bekannt vor. Wer den kennt teile dies bitte per Kommentar mit.
Best of Youssou N’Dour kann man bei Amazon kaufen.
Im Duett mit der schwedischen Sängerin Neneh Cherry spielte Youssou N’Dour 1994 die Single 7 Seconds ein, und landete damit seinen grössten kommerziellen Erfolg.
“7 Seconds” ist auch auf dem Album The Guide (Wommat) enthalten..
Insgesamt ist das Album (CD) The Guide musikalisch eher flach, und es fehlen Überraschungsmomente wie Toxiques. Wer Musik im Stil von “7 Seconds” mag findet mit “Undecided” ein weiteres Stück gleiche Machart, welches ebenfalls mit Neneh Cherry eingespielt wurde.
Die CD The Guide (Wommat) von Youssou N’Dour kann bei Amazon käuflich erworben werden.
Musik ohne Stille ist keine Musik mehr, sondern Krach. Stellt man sich ein Orchester vor, bei dem alle Instrumente ohne Pausen spielen würden, wäre es im Kontzertsaal vermutlich nicht auszuhalten. Dieses Scenario ist aber für viele Menschen in der modernen, technisierten Welt Alltag. Keine Stille, niergends, gibt es an den Autobahnen, Flughäfen und Bahnlinien, und das Thema drängt zurecht immer mehr in die Medien.
Links zum Thema Verkehrslärm:
Doch nicht nur in den Städten, und an den Verkehrswegen, wird die Situation immer dramatischer. Lärm und Krach machen sich auch immer mehr in den ländlicchen Regionen breit. Selbst Naherholungs- und Naturschutzgebiete bieten keine Stille mehr.
Erstaunlich an dem Phänomen von Krach ist, dass nicht alle Geräusche, trotz ähnlicher Lautstärke, als unangenehm empfunden werden. Ein rauschender Gebirgsbach, oder der Wind in den Bäumen, werden nicht als so störend empfunden, wie beipielsweise das Rauschen einer Autobahn.
Auf die Nerven gehen die monotonen und wiederkehrenden Geräusche, wie ein Ventilator, ein tropfender Wasserhan, oder auch ein ständig bellender Hund. Selbst das leise ticken eines Weckers kann einen in den Wahnsinn treiben, und für schlaflose Nächte sorgen.
Das Buch Nur im Weltall ist es wirklich still: Vom Lärm und der Sehnsucht nach Stille von Sieglinde Geisel erzählt von der Geschichte der Geräusche in den letzten 2.000 Jahren, und Ohrenzeugen von Horaz über Lichtenberg, Schopenhauer, Kurt Tucholsky bis John Cage und Hans Magnus Enzensberger kommen zu Wort.
John Cage hat dieses “überall Lärm Dilemma” mit seinem Stück “Stille” (4:33) künstlerisch aufgearbeitet, doch das nur am Rande.
Das Lärm und Krach unangenehm sind, ist eine Sache, doch Studien zum Thema Lärm macht Krank wie folgende:
Der renommierte Bremer Epidemiologe Prof. Eberhard Greiser hat mit Hilfe der Daten von mehr als eine Million Kassenpatienten die Gesundheitsbelastung durch Lärm am Beispiel des Flughafens Köln/Bonn untersucht und dabei Erschreckendes herausgefunden: schon ab 60 Dezibel erhöht sich das Risiko für Herzinfarkte, Leukämie, Brustkrebs oder Schlaganfälle. Die Untersuchung konnte nachweisen, dass in lärmbelasteten Regionen die Verabreichung von Blutdrucksenkern, Herz-Kreislauf-Medikamenten, Beruhigungs- und Schlafmitteln sowie die Verschreibung von Aniti- Depressiva besonders häufig sind. Kein Wunder, denn durch Lärm steht der Körper ständig unter Stress.
zeigen, wo wir mit der fortschreitenden Technisierung und der grenzenlosen Mobilität angekommen sind. Das inzwischen mehr Menschen an den Folgen von Verkehrslärm sterben, als an Verkehrsunfällen selber, mutet fast skurril an.
Wer in den eigenen vier Wänden von Lärm und Krach betroffen ist, neigt unter Umständen dazu, sich eine angenehmere Athmosphäre mit Ambiente- oder Chillout Musik zu schaffen. Und vordergründig schafft das auch ersteinmal eine Erleichterung, weil die störenden Geräusche aus dem Brennpunkt des Bewustseins verschwinden.
Doch das ist nicht die Lösung, wie das Buch 0 Dezibel + 0 Dezibel = 3 Dezibel: Einführung in die Grundbegriffe und die quantitative Erfassung des Lärms von Jürgen H. Maue aufzeigt.
Unangenehme Geräusche mit angenehmen Klängen zu vertuschen ist rein akustisch gesehen nicht möglich. Jedes zusätzliche Geräusch erhöht den Lärmpegel, und macht es nur noch schlimmer.
Wirtschaft und Freizeit sind die grössten Lärmquellen. Manche davon sind unumgänglich, wie die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung und Waren. Motorsport, Hobbyfliegerei und mit dem Auto zur Fahrradtour zu fahren, sind aber absolut verzichtbare Lärmquellen.
Und auch die Wirschaft könnte weit weniger lärmen, als sie es heute macht. Dabei geht es nicht um Industriebetriebe, die wir nun einmal brauche. Gemeint ist der unsinnige Transport und der damit verbundene Verkehrslärm.
Es werden Waren vom Hamburger Hafen Containerweise nach Baden-Württemberg gefahren, um von dort aus in die Zentrallager der Handelsketten in Niedersachsen! gebracht zu werden. Diese Handelsketten verteilen von dort aus diese Waren bundesweit, und somit wieder nach Baden-Württember und Bayern. Und bei Wasser, Bier, Milch und Käse setzt sich dieser “Wahnsinn” fort.
Und die Antwort von Politik und Wirtschaft ist dann nicht, dieses kranke System zu ändern, sondern es werden Lärmschutzwände gebaut, und Strassen bekommen einen Flüsterbelag, und dabei baut man sie gleich noch breitert. Auch die Fabrik(en) für Lärmschutzwände samt ihrem Transportaufkommen verursacht weiteren Lärm – ein Teufelskreis.
Doch auch der Bürger steht da nicht besonders gut da. Wer am Wochenende mit dem Auto in die ruhige Natur fährt, um endlich einmal Stille zu erleben, muss sich nicht wundern, wenn ein Hobbypilot seine Kreise gerade über diesem Naherholungsgebiet zieht, und das gute Mineralwasser vom anderen Ende der Nation so garnicht schmecken will.
Nur gut, dass der Mensch das intelligenteste aller Lebewesen ist.
Dabei gibt es Lösungen für das Problem: Der digitale Wecker ist das Beispiel, dass moderne Technik die Lebensqualität verbessern kann.
Meinungen erwünscht.
Als Freund von analogen Synthesizerklängen und endloser Sequenzer Repetitionen bin ich die Tage, bei Döpfer auf der Homepage, über GusGus gestolpert. Das Video GusGus live in Harpa mit den beiden Stücken Within You und Over bei YouTube zeigt sehr schön die beiden Döpfer A-100 Systeme, die diesen Sound auch “live” ermöglichen.
Optisch machen die Jungs an den beiden A-100 Sytemen schon ein ganz anderes Bild her, als die Helden an der Gitarre bei typischen Bandbesetzungen. Das erinnert dann doch eher an Depeche Mode, oder Jean Michel Jarre, als an AC/DC oder die Rolling Stones. Ein Keith Richards vor einem Döpfer A-100 Sytemen ist fast eine so lustige Vorstellung, wie ein Keith Richards auf der Bank einer Kirchenorgel.
Das eine Gruppe wie GusGus bei der Eröffnung eine Konzerthalle auftreten “darf”, ist vermutlich nur auf Island möglich, und in deutschen Gefilden eher unmöglich. Bei uns würde eher ein Schlageraffe, oder ein ehrwürdiges klassisches Ensemble die Eröffnung einer Konzerthalle begleiten.
Ich will hier garnicht viel über GusGus schreiben, denn alle wichtigen Informationen über GusGus gibt es bei Wikipedia, und auf der offiziellen Webseite von GusGus. Die beiden Titel Within You und Over aus dem obigen Video gibt es auf dem Album Arabian Horse bei Amazone. Es ist einfach schön, dass die Jungs und Mädels von GusGus ihr Ding machen, und damit auch Erfolge verbuchen können.
Auch über das Döpfer A-100 System, muss ich hier nicht repitieren. Alles was man über das Döpfer A-100 System wissen möchte, findet man direkt bei Döpfer auf der Homepage.
Das Video zeigt (akustisch) aber auch deutlich die Schwächen solcher analoger Synthesizer. Tonal driften die A-100 Systeme und die Musiker (Sänger) doch recht häufig auseinander. Das hat zwar auch seinen Reiz, und mit meinen Sinusmusik spiele und nutze ich auch das, aber dem geschulten Gehör fällt das auf, und man muss solche Musik mehrmals hören, um diese Differenzen aus dem Kopf zu bekommen. So geht es jedenfalls mir.
Es würde es gerne einmal ausprobieren, Sinusmusik nicht virtuell per Synthedit umzusetzen, sondern mit einem echten analogen Synthesizer System. Doch um Sinusmusik mit dem Döpfer A-100 System umzusetzen, bräuchte es 8-12 solcher Systeme und auch noch ein paar Sequenzer dazu. Der Einsatz der menschlichen Stimme hilft GusGus sehr dabei, nicht mit dieser Menge an analogen Synthesizer Systemen arbeiten zu müssen, doch um Gefühl und Spannung in solch einer Musik, auf der Basis von Sequenzer Repetitionen, realisieren zu könne, bedarf es meiner Meinung nach eine Vielzahl an Automatismen und Potentiometern. Dabei stehen die Automatismen für die Sequenzer, und die Potentiometer für den filligranen Eingriff in die Musik – die Sinusmusik!
Sinusmusik braucht jede Menge Döpfer A-100 analoge Synthesizer Systeme und Sequenzer. Synthedit ist zwar eine nette digitale Alternative, aber ab einer bestimmten Grösse kaum noch zu überblicken, und an Potentiometern zu drehen, ist kreativer, als Zahlen zu programmieren.
Ich hab mit SinusMusik eine Vision, was mit Sequenzern und analogen Synthesizern machbar wäre. Es freut mich, dass GusGus mit einigen A-100 Systemen erfolgreich ist. Ich hätte da gerne noch ein paar mehr davon, und auch ein paar Kreative, die diese in meiem Sinne bedienen. Helfe kann man mit dem Kauf von Doepfer: Analogue electronics oder mit spontanen Spenden oder Geschenken.
Der Trend zum digitalen Musizieren setzt sich immer weiter fort, und die digitale Musiktechnik hat auch ihre Vorteile. Doch ist es auch so, daß die heutige digitale Musikproduktion auch ihre Schattenseiten hat. Analog zwingt den Musiker, Produzenten oder Tontechniker, Dinge fertig zu machen, bevor man den nächsten Schritt beginnen kann. Arbeitet man rein digital, mit all den Speicher- und Callbackmöglichkeiten, wird der Produktionsprozess beliebig.
Das ist jetzt kein Plädoyer für die analogen Zeiten, die durchaus auch einen deutlichen Mehraufwand bedeuteten, aber mir geht es heute doch sehr oft so, daß ich mal eben noch etwas anderes ausprobiere, anstatt es mit den vorhandenen Möglichkeiten, und analogen Zwängen, einfach fertig zu machen.
Es ist schon ein sehr großer Unterschied, ob ich enen Synthesizerklang mit einem analogen System, wie dem A100 System von Döpfer erstellt, oder ob ich ihn mit einem digitalen Synthesizer, wie z.B. dem CS6x von Yamaha, programmiert habe. Letzteren kann ich mir jederzeit wieder aufrufen, wenn ich ihn denn gespeichert habe.
So schön die Möglichkeiten auch sind, mal eben noch Dies oder Das auszuprobieren, so schwammig machen sie auch den Produktionsprozess auf der anderen Seite auch. Neue Ideen sind schnell geboren, aber eine musikalische Idee ist wie ein Kunstwerk, welches herausgearbeitet werden will.
Und so wie es mit dem Synthesizerklang eines A100-Systems von Döpfer ist, so ist es auch mit der analogen Aufnahmetechnik. Ich möchte die Möglichkeiten, einfach mit einem Audiointerface wie dem Tascam FW-1884 und dem PC von der Stange, nicht mehr missen, doch auch hier zwingen mich die unerschöpflichen Möglichkeiten nicht dazu, Dinge konsequent zum Ende zu bringen.
Wie seht ihr das mit der analogen und digitalen Technik. Findet ihr die digitale Welt eher als Bereicherung, oder seht ihr darinn eher ein Hemmschuh, und würdet lieber analog arbeiten?
Viele halten das Album Dark Side Of The Moon von Pink Floyd für das beste, welches die Band jemals veröffentlicht hat, und die Stück sind auch größten Teils legendär. Doch es gibt noch ein größeres Meisterwerk, welches von Pink Floyd geschaffen wurde, und das ist das Stück Echoes in voller Länge auf dem Album Meddle, bzw. in 2 Teilen in dem Film Pink Floyd – Live in Pompeii, zu hören ist.
Bei Echoes handelt es sich nicht nur um eine ausgefeilte Komposition welche eine ganze Plattenseite (Venyl) ausfüllt, auch der Text ist ein lyrisches Meisterwerk und sucht Seinesgleichen in der moderneren Musikgeschichte.
Einen ganz guten Eindruck von Echoes kann man auf folgendem YouTube Video bekommen, doch das klanglich beste Erlebnis gibt es immer noch auf der Platte / CD Meddle.
Das ist Rockmusik in Form einer Sinfonie, welche Pink Floyd da geschaffen hat.
Von all meinen Pink Floyd Platten ist Meddle die am meisten abgespielte, insbesondere die 2. Seite mit dem Titel Echoes. Doch auch der Titel One Of These Days gehört zu meinen Lieblingen der Band. Eher lustig als musikalisch interessant ist Seamus bei dem ein Hund den Blues singt.
Pink Floyd – Meddle bei Amazon kaufen
Pink Floyd – Live in Pompeii ist der Musikfilm zum Album Meddle, und die Originalversion gibt einen guten Einblick in den Pink Floyd Konzertbetrieb, auch wenn der Film ohne Publikum aufgenommen wurde.
Auch interessant ist die “Directors Cut” Version des Films, welche aber eher eine Dokumentation über die Band, als ein Musikfilm ist.
Und um nocheinmal auf Echoes zurückzukommen – es lohnt sich, den Film ohne Ton anzusehen, und die Stücke von der Platte oder CD dazu anzuhören, da die meiner Meinung nach musikalisch deutlich besser klingen.
Pink Floyd – Live in Pompeii gibts natürlich auch bei Amazone.
Es gibt zur Zeit einen SEO-Wettbewerb, bei dem es darum geht, mit dem Keyword “Onkelseoserbe” auf Platz 1 im Suchergebnis bei Google zu kommen. Das kann man mit verschiedenen Methoden erreiche, wie z.B. damit, eine Webseite mit sehr viel Inhalt zu füllen, der sehr häufig das Wort Onkelseoserbe enthält. Auch ist es recht nützlich, viele Links auf Onkelseoserbe zu setzten, bzw. von anderen Webseiten mit Onkelseoserbe Inhalten zu bekommen.
Wichtig ist, dass auf der teilnehmenden Webseite das Wort Onkelseoserbe möglichst häufig vorkommt, ohne Google dabei zu verärgern. Google würde es nicht so gut finden, wenn man über das Onkelseoserbe von Onkelseoserbe schreiben würde. Das kann man zwar machen, aber wer sich einige der Onkelseoserbe Seiten anschaut die solche Inhalte veröffentlichen, der stellt sehr schnell fest, dass es eigentlich nichts Interessantes über Onkelseoserbe zu lesen gibt.
Daher gibt es hier bei Sinusmusik einen Onkelseoserbe Song, der zwar auch in die Kategorie des schnell Zusammengeschusterten gehört, aber vielleicht doch für etwas mehr Genuss sorgt, als die vielfältigen Onkelseoserbe Texte.
Neben dem Onkelseoserbe Song gibt es noch ein kleines “pseudo” Tutorial, wie man einen Song für einen SEO-Wettbewerb macht, unabhängig, ob das Keyword Onkelseoserbe lautet, oder nicht.
Dieses Onkelseoserbe Song Tutorial ist natürlich ebensowenig ernst zu nehmen, wie der Song an sich, und wie die vielen Webseiten, die über Onkelseoserbe in den verschiedensten Variationen berichten.
Für mich und Sinusmusik ist es einfach ein Spaß, einmal zu versuchen, bei einem SEO-Wettbewerb einen Song zum Keyword zu veröffentlichen. Wie sich diese Seite in das Ergebnis einreihen wird, muss sich zeigen, denn es ist nicht mehr viel Zeit, um mit dem Keyword Onkelseoserbe ein Apple MacBook Air 13.3 Zoll zu gewinnen. Am 15.12.2011 um 14:00 Uhr ist Schluß. Wer es bis dahin geschaft hat, mit Onkelseoserbe den ersten Platz bei Googl zu erringen, der darf sich dieses Apfel Klapprechners erfreuen.
Es wäre für Sinusmusik durchaus interessant, sich auch einmal mit einem Apple MacBook Air 13.3 Zoll, und den Möglichkeiten die dieses im Zusammenspiel mit dem Tascam FW-1884 bietet, auseinander zu setzen, und über die Kompatibilität von Apple Computern und Tascam Studiotechnik zu berichten.
Ob dies jemals so sein wird, hängt natürlich vom Gewinn desselbigen ab. Ehrlich – kaufen würde ich mir ein Apple MacBook Air 13.3 Zoll nicht, aber wenn es mit dem “Onkelseoserbe Song” daherkommt, würde ich es schon testen, und meine Erfahrungen damit hier teilen.
Wer hier in Zukunft auch über Audiohardware und Studioequipment im Zusammenspiel mit Apple Computern lesen möchte, sollte schleunigst alle Kanäle die es gibt, auf diesen Beitrag lenken. Das kann Facebook sein, oder Twitter, aber auch die eigene Webseite, oder eben das Daumendrücken.
Und jetzt nochmal der Onkelseoserbe Song zum anhören.
Zum Sieg beim Onkelseoserbe Wettbewerb hat der Song nicht gereicht, aber in die Top 20 hat er es doch zeitweise geschafft. Das ist zwar schade, aber nicht tragisch, obwohl ich gerne einige Musik Hardware auch einmal mit einem Mac-Rechner getestet hätte. Das Apple MacBook Air 13.3 Zoll hat Hendrik Böckmann mit seiner Seite OnkelSeoserbe.org gewonnen. Ein Glückwunsch nach Bersenbrück an dieser Stelle ist wohl angebracht.
Wem der Onkelseoserbe Song überhaupt nicht gefallen hat, dem empfehle ich Echoes von Pink Floyd, oder The Book of Secrets – Loreena McKennitt.
Auch dieses Jahr gibt es wieder den beliebten Adventskalender vom Recording Magazin mit tollen Preisen.
Recording Magazin Adventskalender
Gewinnen im Wert von über 6.000 Euro! warten auf die Teilnehmer, und da sind bestimmt wieder ein paar Leckerbissen für die Liebhaber realer Studiotechnik dabei.
Leider konnte ich noch keine Liste entdecken, was es alles zu gewinnen gibt. Falls ich fündig werde, wird das natürlich noch nachgetragen.
Der Winter kommt, und es wird kälter, immer kälter, wenn man das Haus verlässt. Planet Ice denke ich jedesmal, wenn ich vor die Tür muss. Ich denke dann auch an das Stück “Planet Ice” von Stefan Erbe wenn ich meine Winterjacke wieder aus dem Schrank krame.
Das ist die richtige Musik um vor dem Kamin zu sitzen, und gelegentlich einen Scheit Holz nachzulegen. Das ist Wintermusik, die Stefan Erbe mit seinen Synthesizern im Homestudio produziert hat. Einfach, gängig, und trotzdem nicht zum Weghören, so wie so mancher Hit, dem einem das Radio ständig um die Ohren säuselt.
Stefan Erbe hat es als Musiker geschafft, kreativ zu sein, ohne dem Wahnwitz des üblichen Musikgeschäfts zu erliegen.
The Book of Secrets von Loreena McKennitt ist die passende Musik für die herbstliche Jahreszeit, wenn es draussen kalt und nebelig ist, und man am warme Holzofen sitzt, und sich in Gedanken zu einem Ritt über die nächtlichen Steppen des Kaukasus einladen lässt.
Diese Musik aus den Stilelementen des “Irish Folk”, der Klassik und moderner Popmusik schaft es auf ganz eigene Weise Stimmungen zu erzeugen. Auch bei der Instrumentierung spiegelt sich diese Mischung wieder. Neben typischen Folk Instrumenten wie Gitarre oder Akkordon, sind aber auch Synthesizer für die faszinierenden Klänge im Einsatz.
Nicht nur bei “Night ride across the caucasus” kann man sich von der vielfältigen Stimme McKennitts überzeugen, doch bei diesem Stück ist sowohl die gebildete klassische Gesangsstimme zu hören, wie auch die Stimme von Loreena in Persona.
The Book of Secrets ist ein rundum empfehlenswertes Album von Loreena McKennitt und kann bei Amazon erworben werden.