Töne aus Soft- und Hardware
Heute war ein Bericht über das AUS der Musik-Kassette auf n-tv zu lese. Das letzte deutsche Kopierwerk in Diepholz (Niedersachsen), das ist gar nicht so weit weg von mir, schließt die Pforten. Der n-tv Artikel: Ode an das Mixtape lässt einige Erinnerungen an die Guten Alten Zeiten wieder auferstehen.
Das letzte Relikt das aus dieser Zeit bei mir noch übrig geblieben ist, ist das Fostex MC-102 Tapedeck, und eine Kiste mit 50-60 Kassetten. Diese wollte ich ursprünglich mal digitalisieren, was ich bis heute allerdings nur teilweise mit den Aufnahmen eigener musikalischer Kreativität, auch wirklich gemacht habe.
Gerade das Aufnehmen eigener Musik, war damals schon eine spannende Angelegenheit. Man musste ganz anders Üben um gelungene Aufnahmen zu realisieren. Heute, im DAW-Zeitalter, kann fast jeder eine misslungene Aufnahme noch irgendwie zurechtbiegen. Das war seinerzeit einfach fast unmöglich, ausser man verfügte über Gerätschaften mit mehreren Spuren, was im nicht professionellen Bereich meist nicht gegeben war.
Traurig bin ich aber nicht darüber heute nicht mehr mit Kassetten umgehen zu müssen. Auch früher fand ich die “Spulerei” schon mehr als lästig.
Die “Klaviatur”, welche die Roland MC-307 Groovebox für die eigene Kreativität bereithält, ist für die Auswahl der Patterns etc. gut zu gebrauchen, aber um Akkorde und Melodien in die Groovebox / Sequenzer einzuspielen, sind die Möglichkeiten und das Feeling doch mehr als nur eingeschränkt. Um dem Abhilfe zu schaffen, kann man MIDI-fähiges Keyboard z.B. ds M-Key von CME über ein MIDI-Kabel anschließen.
Als schönen Nebeneffekt erhält man so ein ganz brauchbares Keyboard bzw. einen ordentlichen Synthesizer. Darum geht es auch in diesem Beitrag.
Damit das funktioniert, verbindet man zuerst die MIDI-Out Buchse des M-Key mit der MIDI-In Buchse der MC-307. Das M-Key ist natürlich auch mit Strom zu versorgen. Entweder per Netzteil, oder über USB. Die MC-307 ist natürlich ebenfalls mit Strom zu versorgen, und an Kopfhörer, Aktiv-Boxen, Monitore, etc. zum Klingen zu bringen. Fertig ist das M-Key 307.
Will man über das M-Key 307 z.B. Piano spielen, so ein wenig besser mit Pedal und so, sollte natürlich auch ein solches in Form eines Fußschalters/tasters bzw. eines Sustainpedals angeschlossen werden. Da die meisten Fußschalter/Sustain-Pedale über einen 6,3 mm Klinkenstecker verfügen, schließt man diese am besten direkt an der Groovebox an.
An der MC-307 müssen noch folgende Einstellungen vorgenommen werden. Dazu drücken wir die System-Taste, dann F1 (SYS) dann F4 (MIDI) und stellen den Parameter: REMOTE KEYBOARD aud ON.
Haben wir ein Sustain-Pedal angeschlossen, drücken wir wieder die System-Taste, dann F1 (SYS), dann F2(LCD), nochmal F2 (CRTL) dann noch einmal eine Pfeiltaste nach unten auf den Parameter: PEDAL ASSIGN. Diesen stellen wir auf HOLD.
Ein echtes Keyboard oder Synthesizer verfügen über praktisch Tasten-Gruppen, um Sounds schnell auszuwählen. Das geht mir der Roland MC-307 natürlich nicht so einfach. Es lassen sich aber sieben Instrumente / Sounds plus ein DrumKit auf die PART Taster legen. z.B E-Piano auf2, HonkyTonk auf 3, Gospel-Spin Orgel auf 4 etc.
Damit uns die Sounds erhalten bleiben, kopieren wir die aktuelle Pattern in eine freie USER-Pattern, und haben sie so immer griffbereit. Das speichern geht so. Wir drücken die Taste System, dann F3 (WR), nochmal F3 (PTN), wählen mit dem Daten-Rad unsere freie Pattern aus, drücken F4 (WR), geben dem Kind einen Namen, z.B. KEYBOARD CME oder M-Key 307, drücken F4 (OK) und nocheinmal F4 (Exec) und fertig.
Ist das M-Key 307 so vorbereitet, hat man jederzeit ein spielbereites Keyboard. Nach dem Einschalten die Tasten USER-PATTERN und PART-SELECT hat man sein Instrumenten-Setup wieder. Es lässt sich per Knopfdruck (Part-Taster) der Klang wechseln, und mit dem Grab-Schalter Effekte ein und aus schalten. Auch die Echtzeitregler der MC-307 kann man ins Spiel mit einbeziehen und so eher Synthesizer Klänge hervorzauber.
In der Form zum Üben und Probieren eine brauchbare Sache. Lediglich der nicht so sonderlich gut auflösende Joystick des CME M-Key, lässt kein echtes Synthesizer-Feeling aufkommen. Da fehlt ein echtes Modulationsrad und der Bitchbender.
Bei den Tascam FW-1884 Audiointerface mit einer Seriennummer unter 0120001 war es möglich, die erste Verstärkerstufe zu zerstören, wenn man ein Kondensator-Microfon mit eingeschalteter Phantomspannung ein- bzw. ausgesteckt hat. Diese sind inzwischen gelegentlich bei Ebay zu finden.
Tascam reagierte ersteinmal so darauf, die Eingänge des Operstionsverstärkers (OPAMP) mit Dioden Type 1SS133 zu schützen. Diese Dioden wurden über die Wiederständer (CH1 R123R124, CH2 R223/R224, CH3 R323/R324, CH4 R423/R424, CH5 R523/R524, CH6 R623/R624, CH7 R723/R724, CH8 R823/R824) gelötet.
Rob Spigt (Machinator) aus Holland, hatte eine kleine Platine entwickelt, mit der man den defekten OPAMP Type NJM4580 duch eine rauschärmeren OPAMP Type NE5532 ersetzen kann. Die notwendigen Dioden sind auf der Platine gleich mit drauf.
Er verspricht sogar weniger Rauschen, bessere Dynamic und natürlich sichere Eingänge. Mit einem OPAMP der Serie OPAxxxx (OPA2604) kann der Sound der Eingangsstufe nochmals verbessert werden.
Leider ist seine Homepage under construction, der Contact Link funktioniert aber.
Immer mit dem Bestreben, Technik auf dem aktuellen Stand zu halten, machte ich mich tapfer bei meiner Roland MC-307 Groovebox daran, diese von der Firmware Version 1.02 auf 1.03 upzudaten.
Das Zip-Archiv mit dem Update ist auf der folgenden Seite von Roland-Musik zu finden.
Download-Seite von Roland-Musik
Auf der Seite gibt es dan eine alphabetische Linkliste (A B C …) bei der das M für die MC-307 angeklickt werden muß. Auf der dann folgenden Seite steht ein Zip-Archiv mit dem Update zum herunterladen bereit.
Das Zip-Archiv enthält 64 MIDI-Dateien, je 32 für die Systemsoftware und den Datenbereich, und ein Anleitung. Zum einspielen der MIDI-Daten benutzte ich Samplidute SE9 und als MIDI-Interface mein Tascam FW-1884.
Zuerst müssen die 32 MIDI-Files für die Systemdaten zur MC-307 übertragen werden. Dazu habe ich in Samplitude gleich alle MIDI’S auf einmal importiert. Da Samplitude beim Importieren die erste MIDI-Datei ans Ende setzte, also 2,3,4 – 32 und dann 1, anstatt 1,2,3 – 32 mußte ich die einzelene MIDI-Objekte erstmal anpassen und verschieben. Dabei kam gleich eine Pause von 3-4 Sekunden zwischen die einzelnen MIDI-Objekte, was sich, bei der Übertragung zur Groovebox, sogar als notwendig erwies, da die MC-307 nach jedem übertragenem File noch kurz mit deren Speicherung beschäftigt ist, bevor sie den nächsten Datenblock empfangen kann.
Die gleiche vorgehensweise gilt dann auch für die 32 MIDI-Files für den MC-307 Datenbereich. Abschließend muß die Roland MC-307 noch resettet weren, d.h. zurück in den Auslieferungszustand versetzt werden.
Hier funktionierten dann aber die Anweisungen aus der beigelegten Anleitung nicht mehr, da es nach dem Update (Software-Aktualisierung) und dem nachfolgendem Wiedereinschalten immer eine “invalid Memory” Meldung gab. Zuerst erschrocken und mit der bösen Vorahnung bedacht, dass jetzt alles falsch war und die gesamte Prozedur, die ca. 40 Minuten dauert, wiederhohlt werden muss, war die Lösung dann doch recht einfach.
Anstatt die Anweiseungen zum Zurücksetzten der MC-307 Groovebox anhand der dem Update beigefügten Anleitung durchzuführen, was an der o.G. Fehlermeldung scheiterte, brachte das Wiederherstellen der Werkseinstellung wie es in dem Handbuch der Roland MC-307 beschrieben ist, den vollen Erfolg.
Was sich mit dem Update jetzt aber verbessert hat, konnte ich bis heute nicht wirklich feststellen.
Wer dazu etwas Wissen hat, möge dies doch bitte kommentieren.
Ein kleines Tutorial, wie man sich mit Synthedit ein Wave-Player VST-Plugin erstellen kann, welche per MIDI-Keyboard verschiedenste Wave-Dateien abspielen kann.
Das fertige VST-PlugIn ist natürlich auch mit im ZIP-Archive am Ende dieses Tutorials und kann auch ohne Synthedit getestet werden.
Damit SyntEdit ein VST-PlugIn exportieren kann, brauchen wir zuerst einen leeren Container. Diesen öffnen wir und fügen 2 IO-Module ein. Einen für den MIDI-Input und einen für die beiden Soundausgänge (L+R).
Um die Funktionsweise auch innehalb von SynthEdit testen zu können, verbinden wir den Container für MIDI mit ein MIDI-In, und die Ausgänge mit SoundOut 1+2. Diese Verbindungen müssen wir vor dem Export als VST-Plugin natürlich wieder entfernen.
Als nächstes fügen wir in den Container ein Modul MIDI-to-CV ein. Für unsere Vorhaben benötigen wir davon das Gate-Signal um die WavePlayer-Module zu triggern, und das Pitch-Signal aus welchem wir die Notenwerte ableiten, da wir ja mit jeder Taste der MIDI-Tastatur eine eigenes WAVE-File abspielen möchten.
Damit wir den MIDI-Kanal in unserem PlugIn auswählen können, fügen wir als nächstes ein ListEntry-Control ein, welche wir mit dem Channel-Eingang des MIDI-to-CV Moduls verbinden. Ein weiters ListEntry-Control verbinden wir mit dem MonoMode-Eingang selbigen Moduls.
Der MIDI-Standart erlaub 128 (0-127) unterschiedliche Notenwerte. Da SynthEdit aber nur mit Werten von 0-10 Volt arbeitet fallen ein paar Werte weg. Das MIDI-to-CV Modul liefert uns, je nach Tastendruck auf dem MIDI-Keyboard einen Spannungswert (1 Volt/Oktave). Damit wir aus diesen Wert unterschiedliche Signale ableiten können, um die WavePlayer anzusteuern gehen wir wie folgt vor.
Wir fügen ein Voltage-to-List Modul ein, welcheswir mit dem Pitch-Ausgang des MIDI-to-CV Moduls verbinden. Als nächstes nehmen wir eine Flow-Control Switch(1->Many) und verbinden dessen Choice-Eingang mit List-Out Ausgang des Voltage-to-List Moduls, und den Input mit dem Gate-Ausgang des MIDI-to-CV Moduls.
Nun müssen wir dafür sorgen, dass das Flow-Control Switch(1->Many) genügend Ausgänge bekommt, damit die Notenwerte richtig aufgelöst werden. Dazu bedienen wir uns eines kleinen Tricks. Da die Ausgänge des Flow-Controls mit irgendwas verbunden sein müssen, stellen wir erstmal für die unteren Oktaven die verbindungen zu einem LED-Indikator, den wir “zu tief” nennen, her. 4 Oktaven a 12 Töne macht 48 Verbindungen.
Da bei SyntEdit die geraden Voltzahlen immer auf ein a fallen, die MIDI Notenwerte aber einen möglichen Notenumfang von C-2 bis G8 haben, brauchen wir noch einen Offset-Wert damit es passt. Also nochmal 5 Verbindungen extra.
Normalereweise ist das mittlere a die Nummer 69 bei den MIDI-Noten. In unserer Liste ist es der Gateausgang 62. D.h. wir benutzen die Ausgänge 53 – 64 für die Töne c-h.
Jetzt kommen die WavePlayer zum Einsatz. Für die Demo hier nehmen wir jetzt einmal 12 Stück. Es ist zu beachten, dass einige Windows-Versionen (98, NT 4.0, 2000) nur 50-100 Wave-Dateien gleichzeitig handhaben können. Somit sollten wir bei 12 WavePlayern keine Probleme zu erwarten haben.
Das Flow-Control Switch(1->Many) stellt an den Ausgängen für jeden Ton das Gate-Signal zur Verfügung. D.h. wir verbinden jetzt je einen Ausgang der Reihe nach (aufsteigend) mit einem Wave-Player. Die Ausgänge der WavePlayer verbinden wir (L+R) mit dem 2. IO-Modul.
Damit wir den Überblick behalten, welcher Wave-Player gerate getriggert wird, bekommt jeder davon noch einen LED-Indicator dazu, der mit dem entsprechenden Gate-Ausgang an dem Flow-Control Switch(1->Many) verbunden wird.
Als nächstes verbinden wir die letzten notwendigen Gate-Ausgänge mit einem 2. LED-Indicator, den wir “zu hoch” nennen.
Jetzt brauchen wir noch eine Möglichkeit, im PlugIn auch Dateien für die Wave-Player-Module laden zu können. Dazu verfügen diese über den “File Name”-Eingang. An diese schließen wir jeweils ein TextEntry-Modul an. Das ermöglicht uns später im Dateisystem nach passenden Wave-Dateien zu suchen, und diese dann zu nutzen.
Es ist vollbracht. Wir können dies jetzt als VST-Plugin exportieren. Nicht vergessen, vor dem Expotieren das MIDI-In und das SoundOut-Modul vom Container trennen.
Wir haben natürlich noch die Möglichkeiten mit Pitsch, ADSR, VCF, VCA, u.v.m. in den Sound einzugreifen. Doch das würde den Rahmen hier sprengen. Seid selber kreativ!
Hier nun die SynthEdit Datei und das fertige VST-Plugin als ZIP-Archiv:
Erstellt und getestet mit:
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SyntEdit Version 1.0160 Unicode
Samplitude 9 SE
Windows XP (SP3)
Tascam FW-1884 Audio und MIDI Interface
Roland MC-307 als MIDI Input-Device
Auf WELT Online ist ein sehr schöner Artikel von Von Lars Winckler und Oliver Haustein-Teßmer der den musikalischen Qualitätsverlußt im Musikgeschäft thematisiert.
Wie MP3 die Qualität der Musik zerstört hat
Erstaunlich daran ist, daß wir heute so hochwertige Studio-Technik zur Verfügung haben, die Musik aber am Ende des Produktionsprozesses regelrecht gefoltert wird. Zuerst wird jegliche Dynamik totkomprimiert und dann wird, bei der Umwandlung nach MP3, auch noch tonales Material entzogen, um letzendlich auf schlechten Lautsprechern übersteuert und verzerrt konsumiert zu werden.
Auch bei Live-Konzerten hat sich diese Unart der extremen Lautheit eingebürgert. Dabei bieten heutige PA-Anlagen weit mehr als Bässe, die im Magen aus Döner und Bier einen einheitlichen Brei produzieren.
Sicher – so richtig laut ist auch mal schön, aber doch nicht immer und ausschließlich – oder ?
Siehe dazu auch diesen Artikel:
Die MC-307 von Roland ist mit ihren 8 Sound-Kanälen ja etwas knapp bestückt. Wenn man davon jetzt noch einige mutet klingt es schon etwas dünn.
Nimmt man jetzt das Tascam FW-1884 als MIDI-Controler und nimmt das Partvolumen nur zurück, anstatt zu muten, bleibt ein bisschen Klangkulisse im Hintergrund übrig.
Damit das Funktioniert braucht man erstmal eine MIDI-Verbindung zwischen Roland MC-307 und Tascam FW-1884. Man nehme ein MIDI-Kabel und verbinde vom FW-1884 den MIDI-Out1 mit dem MIDI in des MC-307
Dann muß im Setup der MC-307 der Parameter Remote Keyboard auf Off gestellt werden, damit die Groovebox auf allen Midikanälen Daten empfangen kann.
[SETUP] -> [SYS] -> [MIDI] -> Remote Keyboard -> Off
Falls man auch ein 2. MIDI-Kabel von der MC-307 zum Tascam FW-1884 verbunden hat, empfielt es sich auch noch den Parameter THRU auf Off zu setzen.
[SETUP] -> [SYS] -> [MIDI] -> THRU -> Off
Als nächstes werden die Fader und Panoramaregler der FW-1884 programmiert. Die Kanalbelegung der MC-307 ist für die Mute-Knöpfe zuerst Kanal 10, für die Drumspur, dann folgen Kanal 1-7 für die Instrumentenspuren. (von links nach rechts)
Den Fadern weisen wir den MIDI-Controler #7 zu, dem Panoramaregler den Controller #10.
Und so gehts: Am FW-1884 den Button Control Panel drücke, danach [Shift] & [MIDI-CTRL]. Das FW-1884 befindet sich jetzt im Programmier-Modus als MIDI-Controller, der Button [MIDI-CTRL] blinkt.
Nun folgt eine Berührung am Fader 1 (FaderTouche). Bei Channel kommt der Wert 10 hinein, bei Controler der Wert 7. Der Wert für Port bleibt bei 1, ausser man hat den schon anderweitig in Verwendung. Als Nächster Dreht man den PanPot im Kanal 1. Auch hier kommt bei Channel die 10 rein, und bei Controler ebenfals die 10.
Diese Prozedur wiederholt sich für die Kanäle 2-8 (1-7 bei der MC-307). Danach noch einmal den Button [MIDI-CTRL] an der FW-1884 drücken, und die Einstellungen sind gespeichert.
Jetzt steuern die Fader und PanPots des FW-1884 die MC-307. Und so hört es sich dann an:
Soundbeispiele:
Bei der Durchsicht älterer RecMag (RecordingMagazin) Ausgaben, fand ich ein wunderbare Zitat von George Massenburg, der Mann mit dem Spitznamen Mister Paramtric Equalizer!
Der Niedergang der Plattenfirmen liegt eher an der beschissenen Musik.
Nicht Filesharing, Youtube und andere neue Errungenschaften machen das Musikgeschäft kaputt, sondern die Musikindustrie sich selbst, mit den immergleichen Erfogsmustern für Hit’s und Star’s.
Es ist schon lange her, dass ich mit selber eine neue Scheibe (CD) für echte Euronen erstanden habe. Es passier auch immer öfter, dass ich das Radio einfach aus mache. Es mag durchaus damit zusammenhängen, dass das gebotene nicht dem entspricht, wofür man (ich) Geld ausgeben mag. Ebenso möchte ich das meinen Ohren nicht antun.
Es ist einfach schön, wenn ein als Fachmann erwiesener Mensch, eine so klare Aussage dazu macht.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich auf die nächste Patte meiner favorisierten Bands gewartet habe, und, sobald sie im Laden war, es nichts Wichtigeres gab, als sie zu kaufen und zu hören.
Das fehlt mir heute doch immernoch sehr.
Ich habe zwei Szenarien festgestellt, bei denen sich der Rechner im Zusammenhang mit dem Windows MediaPlayer ASIO PlugIn aufhängt. Es ist keine Eingabe per Tastatur oder Maus mehr möglich, und ein Neustart von Windows ist fällig.
Im ersten Fall tritt das Problem dann auf, wenn man, während der MediaPlayer einen Titel wiedergibt, den Treiber wechselt (ok tut man nicht) und den Titel dann nochmal abspielen läßt. Tastatur und Maus reagieren nicht mehr, der Titel wird aber noch bis zum Ende abgespeilt.
Im zweiten Fall tritt der Fehler auf, wenn man mehrere Audioanwendungen (alle mit ASIO Treiber) gleichzeig geöffnet hat, und diese abwechselnd Titel wiedergeben läßt. In meinem Fall MAGGIX Samplitude 9 SE, SynthEdit 1.0 und den MediaPlayer. Nach einiger Zeit, wenn der MediaPlayer einen Titel abspielt, tritt dann auch hier der oben beschriebene Effekt auf.
Umgebung:
Windows XP Professional SevicePack 3
TASCAM FW-1884 Treiberversion 1.50
Windows MediaPlayer Version 9
ASIO PlugIn Version 4.3
Wer Gleiches oder Ähnlichs feststellen konnte, möge dies doch bitte als Kommentar hinzufügen.
Ein neues CD-Review aus meiner sonderbaren CD-Kiste. Diesmal über den Belgier Herman van San.
Viel gibt es über die CD und über Herman van San nicht zu berichten. Eine Recherche im Netzt brachte gerade einmal 2 Suchergebnisse zu dem Komponisten hervor. Auch auf YouTube ist nichts zu finden. Somit kann ich diesmal nicht mit einem Hörbeispiel dienen.
Den Höreindruck möchte ich mal so beschreiben. Stell dir vor Du stehst in der Musikschule auf dem Flur und die Schüler proben gerade alle an kleinen Phrasen oder der Hervorbringung eines bestimmten Tones / Klanges. Zufällig hat heute, gerade wenn Du da bist, keiner der Schüler die Tür zum Flur zugemacht. Wundersamer Weise sind auch die Kommentare und Anweisungen der Musiklehrer für Deine Ohren nicht wahrnehmbar. So in etwa der Höreindruck.
Immerhin weiß ich seit heute, daß es dodekaphone Kompositionen gibt, daß Musik einen poly-metrischen Verlauf haben kann, und daß die komplexe Dichte der simultanen Zeitstrukturen beim Hören solcher Musik viel Aufmerksamkeit verlang.
Wikipedia weiß dann doch, daß Dodekaphonie Zwölftonmusik ist, die üblicherweise die Technik der von Arnold Schönberg entwickelten „Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“ bezeichnet.